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software:vorstellung:exchanges:transfolio

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software:vorstellung:exchanges:transfolio [16/11/2008 22:11]
8088
software:vorstellung:exchanges:transfolio [19/10/2014 00:10] (aktuell)
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 Auf der PC-Seite wird natürlich ebenfalls Software benötigt, die über die gegebene Beschaltung des Parallelports mit dem Portfolio kommunizieren kann. Atari lieferte hierzu mit dem Parallelportmodul das Programm FT.COM aus, das aber direkte I/O-Port-Zugriffe vornimmt und sich somit nur unter DOS oder älteren Windows-Versionen (bis 98) nutzen läßt. Auf der PC-Seite wird natürlich ebenfalls Software benötigt, die über die gegebene Beschaltung des Parallelports mit dem Portfolio kommunizieren kann. Atari lieferte hierzu mit dem Parallelportmodul das Programm FT.COM aus, das aber direkte I/O-Port-Zugriffe vornimmt und sich somit nur unter DOS oder älteren Windows-Versionen (bis 98) nutzen läßt.
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 ===== TransFolio als Alternative zu FT.COM ===== ===== TransFolio als Alternative zu FT.COM =====
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 Mit TransFolio gibt es seit Anfang 2006 eine Alternative zu FT.COM, die für Windows und Linux verfügbar ist. Sie soll es vor allem Portfolio-Neulingen oder Gelegenheits-Nostalgikern erleichtern, einen komplett leeren Portfolio zu neuem Leben zu erwecken. Wegen der prinzipbedingt recht bescheidenen Übertragungsgeschwindigkeit werden Poweruser nach der Erstinstallation sicherlich auf andere Übertragungsprogramme oder auf Wechselspeicher ausweichen. Mit TransFolio gibt es seit Anfang 2006 eine Alternative zu FT.COM, die für Windows und Linux verfügbar ist. Sie soll es vor allem Portfolio-Neulingen oder Gelegenheits-Nostalgikern erleichtern, einen komplett leeren Portfolio zu neuem Leben zu erwecken. Wegen der prinzipbedingt recht bescheidenen Übertragungsgeschwindigkeit werden Poweruser nach der Erstinstallation sicherlich auf andere Übertragungsprogramme oder auf Wechselspeicher ausweichen.
  
-Die aktuelle Version von Transfolio ist unter http://www.people.freenet.de/pei/transfolio.zip erhältlich. Die Version 0.8 behebt einen Fehler im Windows-Executable, durch den Binärdateien fehlerhaft übertragen wurden. Zum Portfolio übertragene Programme lösten dort oft einen einen Exec-Fehler aus!+Die aktuelle Version von Transfolio ist unter http://leute.server.de/peichl/transfolio.zip erhältlich. Die Version 0.9 erlaubt die Angabe mehrerer Quell-Dateien per Kommandozeile; außerdem wurden einige Fehler korrigiert.
  
-==== Systemvoraussetzungen ==== 
  
-Das vorkompilierte TRANSFOLIO.EXE benötigt für die Zugriffe auf den Parallelport die Library "inpout32.dll", die von der Webseite http://www.logix4u.net/ stammt. Die Library kann sich entweder im aktuellen Arbeitsverzeichnis befinden oder ins System-Directory kopiert werden.+==== Systemvoraussetzungen ==== 
 +Das vorkompilierte TRANSFOLIO.EXE für Windows benötigt für die Zugriffe auf den Parallelport einen TreiberAuf der Webseite http://www.logix4u.net/ gibt es einen solchen für 32-Bit-Systeme in Form einer Library namens "inpout32.dll". Diese DLL-Datei ist bereits in transfolio.zip enthalten und muss vor dem Aufruf von Transfolio nur ins aktuelle Arbeitsverzeichnis oder ins System-Directory kopiert werden. Für 64-Bit-Windows-Versionen gibt es stattdessen bei [[http://www.highrez.co.uk/Downloads/InpOut32/default.htm|www.highrez.co.uk]] eine Weiterentwicklung des Treibers mit Installationsprogramm. 
 +TRANSFOLIO.EXE verwendet die voreingestellte Port-Adresse 0x378. Insbesondere bei Verwendung einer PCI-Schnittstellenkarte kann die tatsächliche Adresse des Parallelports davon abweichen und muss dem Programm mit dem Kommandozeilenparameter -p <Adresse> mitgeteilt werden (z.B. -p 0xe010).
  
 Die Linux-Version benötigt das Kernelmodul ppdev, das für die Parallelportgerätedateien /dev/parportX zuständig ist. Außerdem müssen entsprechende Zugriffsrechte vorhanden sein. Die Linux-Version benötigt das Kernelmodul ppdev, das für die Parallelportgerätedateien /dev/parportX zuständig ist. Außerdem müssen entsprechende Zugriffsrechte vorhanden sein.
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 Sowohl für Windows als auch für Linux kann man sich nötigenfalls eine Programmversion mit direkten I/O-Port-Zugriffen compilieren (siehe Quelltext). Diese Variante wird aber nur unter älteren Windows-Versionen bzw. nur mit Root-Rechten funktionieren. Sowohl für Windows als auch für Linux kann man sich nötigenfalls eine Programmversion mit direkten I/O-Port-Zugriffen compilieren (siehe Quelltext). Diese Variante wird aber nur unter älteren Windows-Versionen bzw. nur mit Root-Rechten funktionieren.
 Zur Compilierung eignet sich unter Linux (z.B.) gcc 3.3.4. Die Windows-Version wurde mit dem Compiler von [[http://www.digitalmars.com/|Digital Mars]] generiert, der ohne Installation auch mit [[http://www.winehq.com/|Wine]] unter Linux lauffähig ist. Zur Compilierung eignet sich unter Linux (z.B.) gcc 3.3.4. Die Windows-Version wurde mit dem Compiler von [[http://www.digitalmars.com/|Digital Mars]] generiert, der ohne Installation auch mit [[http://www.winehq.com/|Wine]] unter Linux lauffähig ist.
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-  TransFolio 0.- (c) 2006 by Klaus Peichl+  Transfolio 0.- (c) 2008 by Klaus Peichl
  
   Syntax: ./transfolio [-d DEVICE] [-f] {-t|-r} SOURCE DEST   Syntax: ./transfolio [-d DEVICE] [-f] {-t|-r} SOURCE DEST
     or    ./transfolio [-d DEVICE] -l PATTERN     or    ./transfolio [-d DEVICE] -l PATTERN
  
-  -t  Transmit file to Portfolio +  -t  Transmit file to Portfolio
-  -r  Receive file from Portfolio+      Wildcards are not directly supported but may be expanded 
 +      by the shell to generate a list of source files. 
 +  -r  Receive file(s) from Portfolio
 +      Wildcards in SOURCE are evaluated by the Portfolio. 
 +      In a Unix like shell, quoting is required.
   -l  List directory files on Portfolio matching PATTERN   -l  List directory files on Portfolio matching PATTERN
   -f  Force overwriting an existing file   -f  Force overwriting an existing file
   -d  Select parallel port device (default: /dev/parport0)   -d  Select parallel port device (default: /dev/parport0)
  
-  The Portfolio must be in server mode when running this program!+  Notes: 
 +  - SOURCE may be a single file or a list of files. 
 +    In the latter case, DEST specifies a directory. 
 +  - The Portfolio must be in server mode when running this program!
 </code> </code>
  
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 Die Übertragung in umgekehrter Richtung funktioniert analog unter Verwendung der Option "-t". In beiden Fällen kann zusätzlich die Option "-f" angegeben werden, wenn eine bereits vorhandene Datei auf dem Zielrechner überschrieben werden soll. Die Übertragung in umgekehrter Richtung funktioniert analog unter Verwendung der Option "-t". In beiden Fällen kann zusätzlich die Option "-f" angegeben werden, wenn eine bereits vorhandene Datei auf dem Zielrechner überschrieben werden soll.
 Die Option "-d" bzw. "-p" (je nach compilierter Version) dient der Auswahl des Parallelports. In der Windows-Version und der Linux-Version mit direkten I/O-Zugriffen gibt das auf "-p" folgende Kommandozeilenargument die Basisadresse des Parallelports an (für hexadezimales Zahlenformat kann der Prefix 0x der Zahl vorangestellt werden). Die Option "-d" bzw. "-p" (je nach compilierter Version) dient der Auswahl des Parallelports. In der Windows-Version und der Linux-Version mit direkten I/O-Zugriffen gibt das auf "-p" folgende Kommandozeilenargument die Basisadresse des Parallelports an (für hexadezimales Zahlenformat kann der Prefix 0x der Zahl vorangestellt werden).
 +
  
  
 ==== Mehrere Dateien gleichzeitig senden ==== ==== Mehrere Dateien gleichzeitig senden ====
  
-=== Methode 1: Auflistung mehrerer Quelldateien auf der Kommandozeile+=== Methode 1: Auflistung mehrerer Quelldateien auf der Kommandozeile ===
  
 Ab Version 0.9 kann man anstelle des Quelldateinamens (SOURCE) auch eine aus mehreren durch Leerzeichen getrennten Dateinamen bestehende Liste angeben. Der Zieldateiname (DEST) muss dann ein Directory bezeichnen. Dies funktioniert sowohl beim Senden (Kommandozeilenschalter "-t") als auch beim Empfangen (Kommandozeilenschalter "-r") mehrerer Dateien. Das folgende Beispiel sendet 2 Textdateien vom PC zum Portfolio. Auch hier sind die Anführungszeichen nur in einer Unix/Linux-Shell erforderlich: Ab Version 0.9 kann man anstelle des Quelldateinamens (SOURCE) auch eine aus mehreren durch Leerzeichen getrennten Dateinamen bestehende Liste angeben. Der Zieldateiname (DEST) muss dann ein Directory bezeichnen. Dies funktioniert sowohl beim Senden (Kommandozeilenschalter "-t") als auch beim Empfangen (Kommandozeilenschalter "-r") mehrerer Dateien. Das folgende Beispiel sendet 2 Textdateien vom PC zum Portfolio. Auch hier sind die Anführungszeichen nur in einer Unix/Linux-Shell erforderlich:
software/vorstellung/exchanges/transfolio.1226870961.txt.gz · Zuletzt geändert: 16/11/2008 00:11 (Externe Bearbeitung)