hardware:3rd:messen:portalog
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hardware:3rd:messen:portalog [31/12/2005 15:12] – Korrektur Plugin, funktioniert jetzt korrekt pbk | hardware:3rd:messen:portalog [Unbekanntes Datum] (aktuell) – Externe Bearbeitung (Unbekanntes Datum) 127.0.0.1 | ||
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====== Portalog von IBP ====== | ====== Portalog von IBP ====== | ||
- | **Der Portfolio™ Datenlogger der Superlative** | + | **Der Portfolio(tm) Datenlogger der Superlative** |
{{ hardware: | {{ hardware: | ||
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===== Was ist der Portalog? ===== | ===== Was ist der Portalog? ===== | ||
- | Der Portalog besteht aus zwei wesentlichen Komponenten. Einem Hardwareteil, | + | Der Portalog besteht aus zwei wesentlichen Komponenten. Einem Hardwareteil, |
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- | Weiterhin war die PC Software Portaview erhältlich, | + | Weiterhin war die PC Software Portaview erhältlich, |
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===== Die Hardware ===== | ===== Die Hardware ===== | ||
- | Der Portalog befindet sich in dem gleichen Gehäuse, in dem man den Memory-Expander von ATARI kaufen konnte und passt sich somit perfekt in die Riege des übrigen Portfolio™-Zubehörs ein. | + | Der Portalog befindet sich in dem gleichen Gehäuse, in dem man den Memory-Expander von ATARI kaufen konnte und passt sich somit perfekt in die Riege des übrigen Portfolio(tm)-Zubehörs ein. |
- | Weiterhin wurde eine schwarz lackierte, 1mm dicke Stahlplatte mitgeliefert, | + | Weiterhin wurde eine schwarz lackierte, 1mm dicke Stahlplatte mitgeliefert, |
Neben einer parallelen Schnittstelle und einer Erweiterung des Hauptspeichers auf 640 KB, stehen insgesamt 10 Kanäle für die gleichzeitige Messung elektrischer Größen zur Verfügung. | Neben einer parallelen Schnittstelle und einer Erweiterung des Hauptspeichers auf 640 KB, stehen insgesamt 10 Kanäle für die gleichzeitige Messung elektrischer Größen zur Verfügung. | ||
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^Kanal ^Typ ^Messbereich ^Genauigkeit ^ | ^Kanal ^Typ ^Messbereich ^Genauigkeit ^ | ||
- | | 1 | U | ± 400 V Autorange | DC 0,3% +2 Digits; AC 1,2% +2 Digits | | + | | 1 | U | +- 400 V Autorange | DC 0,3% +2 Digits; AC 1,2% +2 Digits | |
- | | 2 | I | ± 400 mA (max. ±500 mA) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | | + | | 2 | I | +- 400 mA (max. ±500 mA) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | |
- | | 3 | I | ± 20 mA (max. ± 20 mA) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | | + | | 3 | I | +- 20 mA (max. ± 20 mA) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | |
- | | 4 | I | ± 20 mA (max. ± 20 mA) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | | + | | 4 | I | +- 20 mA (max. ± 20 mA) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | |
- | | 5 | U | ± 400 mV (max. 40 V) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | | + | | 5 | U | +- 400 mV (max. 40 V) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | |
- | | 6 | U | ± 400 mV (max. 40 V) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | | + | | 6 | U | +- 400 mV (max. 40 V) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | |
- | | 7 | U | ± 400 mV (max. 40 V) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | | + | | 7 | U | +- 400 mV (max. 40 V) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | |
- | | 8 | U | ± 400 mV (max. 40 V) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | | + | | 8 | U | +- 400 mV (max. 40 V) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | |
- | | 9 | U | ± 400 mV (max. 40 V) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | | + | | 9 | U | +- 400 mV (max. 40 V) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | |
- | | 10 | U | ± 400 mV (max. 40 V) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | | + | | 10 | U | +- 400 mV (max. 40 V) | DC 0,2% +2 Digits; AC 1,2% +5 Digits | |
Alle Känale sind für Gleich- sowie Wechselspannung bzw. -strom ausgelegt. Das Portalog verfügt über eine Echt Effektivwert Gleichrichtung (TrueRMS) und kann somit auch nicht-sinusförmige Wechselgrößen korrekt bestimmen. Da die Gleichrichtung softwareseitig realisiert ist, verlängern sich die Meßzyklen mit der zunehmenden Zahl von zu messenden Wechselgrößen. | Alle Känale sind für Gleich- sowie Wechselspannung bzw. -strom ausgelegt. Das Portalog verfügt über eine Echt Effektivwert Gleichrichtung (TrueRMS) und kann somit auch nicht-sinusförmige Wechselgrößen korrekt bestimmen. Da die Gleichrichtung softwareseitig realisiert ist, verlängern sich die Meßzyklen mit der zunehmenden Zahl von zu messenden Wechselgrößen. | ||
- | Die Kanäle konnten auch (gegen Aufpreis) | + | Die Kanäle konnten auch auf spezielle Kunden-Anforderungen angepasst((Gegen Aufpreis)) |
- | * **U:** 1,00 / 2,00 / 2,80 / 4,00 / 8,00 V bzw. 10,0 / 20,0 / 30,0 / 40,0 / 50,0 / 60,0 V | ||
- | * **I:** 100 mA | ||
- | Es konnten beliebige Kombinationen gewählt werden. | + | | ^alternative Konfiguration ^^ |
- | Realisiert wurde dies durch eine entsprechende | + | ^U in V | 1,00 \\ 2,00 \\ 2,80 \\ 4,00 \\ 8,00 | 10,0 \\ 20,0 \\ 30,0 \\ 40,0 \\ 50,0 \\ 60,0 | |
+ | ^I in mA | 100 || | ||
+ | |||
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+ | Es konnten beliebige Kombinationen gewählt werden. | ||
+ | Realisiert wurde dies durch eine entsprechende | ||
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Die Messkanäle sind über eine 15 polige SUB-D Buchse herausgeführt. Eine Ausnahme bilden der erste und der zweite Kanal. Diese stehen an zwei 4mm Messbuchsen zur Verfügung. Der erste Kanal ist zusätzlich noch einmal auf die 15 polige Buchse geführt, der zweite Kanal hingegen nicht. | Die Messkanäle sind über eine 15 polige SUB-D Buchse herausgeführt. Eine Ausnahme bilden der erste und der zweite Kanal. Diese stehen an zwei 4mm Messbuchsen zur Verfügung. Der erste Kanal ist zusätzlich noch einmal auf die 15 polige Buchse geführt, der zweite Kanal hingegen nicht. | ||
- | Das Herzstück des Portalog ist ein MAX134 AD-Wandler. Der große Vorteil liegt in seinem geringen Stromverbrauch und seiner hohen Messgenauigkeit. So rechnet das Portalog intern mit 4¾ Stellen (± 40.000 Wandlungsschritte). Aus Genauigkitsgründen werden davon aber nur 3¾ Stellen (± 4.000 Schritte) zur Anzeige gebracht (bei einem Temperaturkoeffizient von ±0,05% pro °C in einem Bereich von 0 bis 40 °C). | + | Das Herzstück des Portalog ist ein MAX134 AD-Wandler. Der große Vorteil liegt in seinem geringen Stromverbrauch und seiner hohen Messgenauigkeit. So rechnet das Portalog intern mit <m>4 3/ |
Der verwendete Chip bietet weiterhin noch die wirklich interessante und nützliche Option der Hardware-Triggerung an. Ein TTL-High an Pin 6 genügt um ein Triggersignal auszulösen, | Der verwendete Chip bietet weiterhin noch die wirklich interessante und nützliche Option der Hardware-Triggerung an. Ein TTL-High an Pin 6 genügt um ein Triggersignal auszulösen, | ||
+ | |||
===== Die Portalog-Software ===== | ===== Die Portalog-Software ===== | ||
- | Für den Einsatz des Portalog wurde keine zusätzliche Software auf Speicherkarte oder Diskette benötigt, denn im Gehäuse des Gerätes befindet sich ein 256 kB großes | + | Für den Einsatz des Portalog wurde keine zusätzliche Software auf Speicherkarte oder Diskette benötigt, denn im Gehäuse des Gerätes befindet sich ein 256 kB großes EPROM, welches nach einem Reset des Portfolio(tm) als zusätzliches Laufwerk b: angemeldet wird. Dort befindet sich dann die Portalog-Software. |
- | Mit der Eingabe von ‘pl’ wird die Software gestartet sofern diese nach dem Reset nicht automatisch bereits geladen wurde. Der Start verläuft etwas träge (man ist geneigt zu glauben, der Portfolio™ habe sich aufgehängt) und so steht erst nach mehreren Sekunden der Portalog voll funktionsfähig zur Verfügung. | + | Mit der Eingabe von '' |
{{ hardware: | {{ hardware: | ||
- | Bereits beim ersten Start fällt auf, dass die Software sich an keinerlei Portfolio™-Standards hält. Alle Menüs sind proprietär programmiert worden. Dadurch ist eine größere Eingewöhnng in die eigenwillige Menüführung nötig. Hinzu kommt der etwas träge und fast schon als rechnerische Höchstleistung für den Portfolio™ anmutende Menüaufbau. | + | Bereits beim ersten Start fällt auf, dass die Software sich an keinerlei Portfolio(tm)-Standards hält. Alle Menüs sind proprietär programmiert worden. Dadurch ist eine größere Eingewöhnng in die eigenwillige Menüführung nötig. Hinzu kommt der etwas träge und fast schon als rechnerische Höchstleistung für den Portfolio(tm) anmutende Menüaufbau. |
Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, dass manche Funktionen nicht dort liegen wo man sie dem Sinn nach vermuten würde, geht die Navigation recht zielsicher von der Hand. Der Funktionsumfang der Software ist erwartungsgemäß groß. | Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, dass manche Funktionen nicht dort liegen wo man sie dem Sinn nach vermuten würde, geht die Navigation recht zielsicher von der Hand. Der Funktionsumfang der Software ist erwartungsgemäß groß. | ||
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- | Neben einfachen Aufgaben wie die Anzeige der Messwerte | + | Neben einfachen Aufgaben wie die Anzeige der Messwerte |
Durch die Möglichkeit, | Durch die Möglichkeit, | ||
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- | Die Anzeige der aktuellen Messwerte kann als numerische Anzeige mit Mini-, Maximum und Mittelwert oder als Balkengrafik erfolgen. Dabei hat der Anwender die Wahl zwischen der Darstellung eines einzelnen Kanals, von vier oder allen 10 Kanälen. | + | Die Anzeige der aktuellen Messwerte kann als numerische Anzeige mit Mini-, Maximum und Mittelwert oder als Balkengrafik erfolgen. Dabei hat der Anwender die Wahl zwischen der Darstellung eines einzelnen Kanals, von vier oder allen 10 Kanälen. |
Die Umschaltung zwischen den einzelnen Displays erfolgt schnell über die Tasten 1 bis 6. | Die Umschaltung zwischen den einzelnen Displays erfolgt schnell über die Tasten 1 bis 6. | ||
Hinzu kommen noch Standardfunktionen wie Data- und Range-Hold. Letzteres natürlich nur für den Autorange-Kanal 1. | Hinzu kommen noch Standardfunktionen wie Data- und Range-Hold. Letzteres natürlich nur für den Autorange-Kanal 1. | ||
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Ausserdem gibt es noch eine so genannte " | Ausserdem gibt es noch eine so genannte " | ||
- | Eine interessante wie nützliche Funktion ist der Stromsparmodus. Dabei wird bei einem längeren Intervall von mehreren Stunden der Portfolio™ abgeschaltet und erst wieder eingeschaltet wenn auch tatsächlich ein Messwert erfasst werden soll. Mit dieser Technik lassen sich extrem lange Aufzeichnungen von mehreren Tagen Länge realisieren. Möchte man während der Messung die aktuellen Werte sehen, so kann der Portfolio™ ganz normal eingeschaltet werden. Die Werte werden angezeigt und der Portfolio™ wieder abgeschaltet - ohne die Messung zu beeinflussen. | + | Eine interessante wie nützliche Funktion ist der Stromsparmodus. Dabei wird bei einem längeren Intervall von mehreren Stunden der Portfolio(tm) abgeschaltet und erst wieder eingeschaltet wenn auch tatsächlich ein Messwert erfasst werden soll. Mit dieser Technik lassen sich extrem lange Aufzeichnungen von mehreren Tagen Länge realisieren. Möchte man während der Messung die aktuellen Werte sehen, so kann der Portfolio(tm) ganz normal eingeschaltet werden. Die Werte werden angezeigt und der Portfolio(tm) wieder abgeschaltet |
- | Von der Forma IBP gab es ein optionales, auf die exakten Abmessungen angepasstes Akkupack mit einem Blei-Gel-Akku, | + | Von der Forma IBP gab es ein optionales, auf die exakten Abmessungen angepasstes Akkupack mit einem Blei-Gel-Akku, |
- | Für besondere Aufgaben, die es erfordern, dass eine Messung erst dann beginnt wenn ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist, gibt es die Triggerfunktion. Das Portalog-Menü bietet als Startzeitpunkt der Messung auch " | + | Für besondere Aufgaben, die es erfordern, dass eine Messung erst dann beginnt wenn ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist, gibt es die Triggerfunktion. Das Portalog-Menü bietet als Startzeitpunkt der Messung auch " |
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- | Für die direkte Auswertung einer Messreihe "vor Ort" bietet der Portalog eine eigene Funktion mit der die Messwerte direkt auf dem Portfolio™-Display als Graph, mit zwei Kanälen gleichzeitig, | + | Für die direkte Auswertung einer Messreihe "vor Ort" bietet der Portalog eine eigene Funktion mit der die Messwerte direkt auf dem Portfolio(tm)-Display als Graph, mit zwei Kanälen gleichzeitig, |
===== Portaview ===== | ===== Portaview ===== | ||
- | Diese Software war einzeln erhältlich (siehe Preise) und diente auf einem MS-DOS Rechner zur detaillierten Auswertung der Messreiehen, | + | Diese Software war einzeln erhältlich (siehe Preise) und diente auf einem MS-DOS Rechner zur detaillierten Auswertung der Messreiehen, |
Da das Programm auf modernen Computern nicht mehr eingesetzt werden kann konnte ein ausführlicher Test nicht erfolgen. Da die Herstellerangaben für den Portalog nicht geschönt sind können diese auch für Portaview bedenkenlos übernommen werden. | Da das Programm auf modernen Computern nicht mehr eingesetzt werden kann konnte ein ausführlicher Test nicht erfolgen. Da die Herstellerangaben für den Portalog nicht geschönt sind können diese auch für Portaview bedenkenlos übernommen werden. | ||
- | Portaview verwaltet mehrere Fenster mit bis zu 16 Kanälen in x/ | + | Portaview verwaltet mehrere Fenster mit bis zu 16 Kanälen in x/ |
- | Zur besseren Auswertung am Bildschirm können bis zu 4 unabhängige Cursor gesetzt und so Aplituden, Amplitudendifferenzen, | + | Zur besseren Auswertung am Bildschirm können bis zu 4 unabhängige Cursor gesetzt und so Amplituden, Amplitudendifferenzen, |
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- | Für die Auswertung stehen neben einer simplen Min-/ | + | Für die Auswertung stehen neben einer simplen Min-/ |
Hinzu kommt noch die Bestimmung des Grundewellengehaltes sowie des Gleichanteils des Meßsignals. | Hinzu kommt noch die Bestimmung des Grundewellengehaltes sowie des Gleichanteils des Meßsignals. | ||
- | Besonders hervor zu heben wäre die FFT-Analyse mit bis zu 4096 Stützstellen. | + | Besonders hervor zu heben wäre die [[WPDE> |
- | Ausgedruckt werden können die Wertelisten und auch die erstellten Graphen als Linen oder Pixelgrafik. Druckertreiber für Nadeldrucker und HP-Desk- sowie Laserjet sind bereits im Programm integriert, können aber nicht angepasst oder erweitert werden. | + | Ausgedruckt werden können die Wertelisten und auch die erstellten Graphen als Linen oder Pixelgrafik. Druckertreiber für Nadeldrucker und HP-Desk- sowie Laserjet sind bereits im Programm integriert, können aber nicht angepasst oder erweitert werden. |
Für einen Qualitativ hochwertigen Ausdruck beinhaltet Portaview einen Treiber für HP-GL Plotter. | Für einen Qualitativ hochwertigen Ausdruck beinhaltet Portaview einen Treiber für HP-GL Plotter. | ||
Die Meßdaten können direkt vom Portalog eingelesen werden und für eine spätere Verwendung in unter anderem auch in Lotus 1-2-3 Tabellen exportiert werden. Selbstverständlich ist auch eine ASCII-Export möglich. | Die Meßdaten können direkt vom Portalog eingelesen werden und für eine spätere Verwendung in unter anderem auch in Lotus 1-2-3 Tabellen exportiert werden. Selbstverständlich ist auch eine ASCII-Export möglich. | ||
Für Anwender von Ziegler Signalys steht ein Datenexport ab Version 2.0 zur Verfügung. | Für Anwender von Ziegler Signalys steht ein Datenexport ab Version 2.0 zur Verfügung. | ||
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Die Messgenauigkeit im DC Bereich ist mit 0,2% sehr gut und ist sogar genauer als hochpreisige Digitalmultimeter der Oberklasse. Der AC-Bereich ist hingegen mit 1,2% etwas schlechter. Hier kann der Portalog aber mit sehr geringen Digits punkten. | Die Messgenauigkeit im DC Bereich ist mit 0,2% sehr gut und ist sogar genauer als hochpreisige Digitalmultimeter der Oberklasse. Der AC-Bereich ist hingegen mit 1,2% etwas schlechter. Hier kann der Portalog aber mit sehr geringen Digits punkten. | ||
- | Die Laufstabilität des Konstrukts aus Portfolio™ und Portalog ist sehr hoch. Das an der Entstehung dieses Artikels beteiligte Gerät zeigte keine Schwächen in einer mehrwöchigen Messreihe und auch nicht bei den folgenden Auswertungen. | + | Die Laufstabilität des Konstrukts aus Portfolio(tm) und Portalog ist sehr hoch. Das an der Entstehung dieses Artikels beteiligte Gerät zeigte keine Schwächen in einer mehrwöchigen Messreihe und auch nicht bei den folgenden Auswertungen. |
- | + | ||
- | Der gravierendste Nachteil des Portalog ist eine fehlende galvanische Trennung der Potentiale vom Portfolio™. So besteht bei höheren Spannungen die Gefahr eines Defektes an Portfolio™, | + | |
- | Selbst wenn es nicht zu einer Beschädigung der verwendeten Hardware kommt, so führt eine plötzliche Potenzial-Veränderung mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Absturz des Portfolio™ und dem garantierten Verlust der Messreihe. | + | |
- | Dies schränkt jedoch leider die Nutzung des Gerätes erheblich ein (der erste Kanal könnte technisch bis zu 400 V messen). | + | <note important> |
+ | Der gravierendste Nachteil des Portalog ist eine fehlende galvanische Trennung der Potentiale vom Portfolio(tm). So besteht bei höheren Spannungen die Gefahr eines Defektes an Portfolio(tm), | ||
+ | Selbst wenn es nicht zu einer Beschädigung der verwendeten Hardware kommt, so führt eine plötzliche Potenzial-Veränderung mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Absturz des Portfolio(tm) und dem garantierten Verlust der Messreihe. \\ | ||
+ | Dies schränkt jedoch leider die Nutzung des Gerätes erheblich ein((Der erste Kanal könnte technisch bis zu 400 V messen)). | ||
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| Portaview | Software zur Meßdatenauswertung von Portalog-Meßdaten auf PC | 25.8001.00 | 489,47 | | | Portaview | Software zur Meßdatenauswertung von Portalog-Meßdaten auf PC | 25.8001.00 | 489,47 | | ||
| | Kundenspez. Eingangsempfindlichkeiten für Festkanäle | 25.0010.00 | 285,09 | | | | Kundenspez. Eingangsempfindlichkeiten für Festkanäle | 25.0010.00 | 285,09 | | ||
- | | Akku | externer Akku zur Montage unter Portfolio™+Portalog | 25.0023.00 | 876,32 | | + | | Akku | externer Akku zur Montage unter Portfolio(tm)+Portalog | 25.0023.00 | 876,32 | |
- | Des weiteren konnten noch speziell auf den Portalog (400mV Eingang) geeichte Halbleiter-Temperaturfühler bestellt werden mit einer Genauigkeit bis zu ±0,2 °C in Bereichen von -40 bis +150 °C. | + | Des weiteren konnten noch speziell auf den Portalog (400mV Eingang) geeichte Halbleiter-Temperaturfühler bestellt werden mit einer Genauigkeit bis zu +-0,2 °C in Bereichen von -40 bis +150 °C. |
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IBP Elektronik GmbH \\ | IBP Elektronik GmbH \\ | ||
Lilienthalstraße 13 \\ | Lilienthalstraße 13 \\ | ||
- | Hannover \\ | + | 30179 Hannover \\ |
Fon: 0511/630963 \\ | Fon: 0511/630963 \\ | ||
Fax: 0511/638551 \\ | Fax: 0511/638551 \\ | ||
- | {{vcard> IBP Elektronik GmbH #&& | + | Elektronische Visitenkarte: |
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